Startseite » Inhalt » Recht der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst » § 13 Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
  • Schreiben Sie uns!
  • Seite empfehlen
  • Druckansicht

§ 13 Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Bis 1994 galt im Krankheitsfall für Angestellte nach § 37 a.F. BAT im Tarifgebiet West noch die überkommene „verlängerte Entgeltfortzahlung“ über die gesetzliche sechswöchige Entgeltfortzahlung hinaus, je nach Dienstzeit bis zu 26 Wochen. Erst danach kam das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung zum Tragen. Für Arbeiter (und für Angestellte im Tarifgebiet Ost) gab es demgegenüber nur die gesetzliche sechswöchige Entgeltfortzahlung, danach freilich einen Zuschuss des Arbeitgebers zum Krankengeld der GKV in Höhe der Differenz zwischen dem Nettourlaubsentgelt und dem Bruttokrankengeld. Erst mit dem 69. ÄndTV zum BAT wurde diese Regelung zum 1.7.1994 auch für Angestellte im Tarifgebiet West übernommen (§ 37 BAT n.F.). Sie galt allerdings nur für Angestellte, deren Arbeitsverhältnis nach dem 30. Juni 1994 begonnen hat. Für die vorher eingestellten Angestellten wurde für die Dauer des fortbestehenden Arbeitsverhältnisses die bisherige Regelung voll aufrechterhalten (§ 71 BAT; vgl. dazu die Erläuterungen bei T § 71).

Zitierfähig mit Smartlink: https://www.gkoeddigital.de/gkoed_04_f_0013

Ihr Zugang zur Datenbank "Gesamtkommentar ÷ffentliches Dienstrecht"
  • Sie sind bereits Kunde der Datenbank "Gesamtkommentar ÷ffentliches Dienstrecht" dann melden Sie sich bitte im Kundenlogin an.
  • Möchten auch Sie Kunde der Datenbank "Gesamtkommentar ÷ffentliches Dienstrecht" werden, dann bestellen Sie Ihren Zugang noch heute.
Dieses Dokument einzeln kaufen
  • schnell informieren: downloaden und lesen
  • auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
  • bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
€ 10,95 *) PDF | 6 Seiten

*) Inkl. gesetzlicher MwSt. von 19%
Newsletter

Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!

Ihre E-Mail-Adresse: